moving pedagogies

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Moving Pedagogies

Umweltbildung kann vielschichtig sein: sich der mehr als menschlichen Verbindungen bewusst werden, Prozesse der Lebendigkeit und Transformation erleben, sich einfach auf die Wiese legen und in den Himmel schauen.


Meine umweltpädagogischen Workshops konzipiere ich für Kinder, Menschen mit und ohne Fluchterfahrung, sowie für junge Teilnehmende aus betreuten Wohnformen. Ich verstehe mich dabei als Gastgeberin und lernende Begleitende, die die Rahmenbedingungen für einen gemeinsamen Austausch- und Entdeckungsprozess schafft.

Durch meinen Hintergrund als bildende Künstlerin ist mein Ansatz interdisziplinär. Mein Anliegen ist es, dass die Teilnehmenden mit den Orten, an denen ich meine Kurse gebe, in Berührung kommen. In diesem physischen in-Kontakt-treten liegt eine große Kraft, die Inhalte nicht nur lernen und verstehen zu wollen, sondern sie zu erleben. Bei Angeboten für Kinder ist das freie Bewegungsspiel immer Teil der Kurse. Lernen ist für mich mit Bewegung und mit Neugierde verbunden. Manchmal wird diese Neugierde, die allen innewohnt, erst im direkten Machen berührt. Diese Momente erzeugen funkelnde Augen und Wohlbefinden.

Meine Angebote sehe ich auch als Möglichkeitsräume der Begegnung. Die Beziehungen zwischen Erzieher*innen / Sozialarbeiter*innen mit ihren Schulkindern / Klient*innen können gestärkt werden, indem sie sich außerhalb der gewohnten Räume und Dynamiken kennenlernen.



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Das Herzstück meiner Kursangebote ist „Vom Beet auf den Tisch“ und „Mit unseren Händen: Kochen“, in denen wir selbst angebautes Gemüse ernten, verkochen und gemeinsam essen. Neben der Nahrungsmittelzubereitung, fließen hier spielerisch Themen ein wie: Transportwege von Lebensmitteln, saisonale und lokale Ernährung, Saatguterzeugung und -weitergabe.

Weitere Angebote sind u.a. experimentelle Drucktechniken, mit Naturfarben färben/zeichnen, taktile/sensorische/imaginative Workshops (z.B. Erkundungstouren), Gewächshaus im Handschuh, Cyanotypie (Fototechnik mit Sonnenlicht).